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Der Akku als Teil des E-Autos: Neue Technologie könnte zukunftsweisend sein

An der Technischen Hochschule Chalmers in Schweden entwickeln Forscher einen strukturellen Akku, der nicht nur effizienter sein soll, sondern auch besser in ein Elektroauto eingebaut werden kann.

E-Auto-Pionier Tesla tüftelt schon lange an einem strukturellen Akku für seine Modelle. Im letzten Jahr wurden Zellformate vorgestellt, die gebündelt im Boden der Autos eingebaut werden sollen. Das führt zu einem leichteren Gesamtgewicht, besserer Crashsicherheit, mehr Stabilität und Verwindungssteifigkeit.

Die schwedischen Forscher wollen aber die Technik noch weiter verbessern, indem sie sich vor allem dem Elektrolyten und dem Akkugehäuse, die beide Bestandteil des Akkus sind, aber keine Energie speichern, widmen. Weiterhin sollen Kohlenstofffasern nicht nur den Akku leichter machen, sondern auch die Performance zehnmal besser machen. Gleichzeitig können die Kohlenstofffasern als negative Elektrode eingesetzt werden. Eine mit Lithium-Eisenphosphat beschichtete Aluminiumfolie fungiert als positive Elektrode. Der Elektrolyt ist ein Glasfasergewebe, das sich zwischen den beiden Elektroden befindet.

Diese Struktur ermöglicht es den Akku unter anderem auch im Dach, Innenraum oder in den Türen des Elektroautos einzubauen. Bisher konnten strukturelle Akkus entweder nur gute Stabilität oder nur bessere Speicherkapazität garantieren, aber nicht beides gleichzeitig. Der Prototyp aus Schweden verspricht jedoch beide Rollen zu erfüllen.

Der Science-YouTuber Jacob Beautemps und sein Team von BreakingLabs erklären die neue Technologie in einem Video genauer. Die Energiedichte wird mit 24 Wattstunden pro Kilogramm deutlich verringert im Vergleich zum Lithium-Ionen-Akku. Aber das Material des neuen strukturellen Akkus ermöglicht es erheblich am Gesamtgewicht des Elektroautos einzusparen, was zu einer besseren Reichweite führt.

Da der neue strukturelle Akku nicht an eine bestimmte Position im Elektroauto gebunden ist, können Autohersteller die neu entstehenden Freiräume anderweitig nutzen, erklärt Beautemps.

Die Forscher aus Schweden sind sich allerdings bewusst, dass sie die Energiedichte der derzeit gängigen Lithium-Ionen-Akkus nicht mit ihrem strukturellen Akku erreichen können. Somit könnte Teslas Technologie die erfolgreichere sein.

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