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Skodas große Elektro-Pläne: Hersteller setzt auch in Zukunft verstärkt auf Elektro-Autos

Da Elektroautos momentan ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten, will Skoda bis 2030 noch mindestens drei weitere Elektromodelle auf den Markt bringen. Zudem soll der Verkaufsschlager Enyaq iV im großen Stil vermarktet werden.

Laut dem Geschäftsführer von Skoda Deutschland, Frank Jürgens, werden Elektroautos bald viel erschwinglicher sein. Erst kürzlich übernahm bei der VW-Tochter Skoda ein neuer Vorstandsvorsitzender das Ruder, was sich nun deutlich auf die Strategie des tschechischen Autoherstellers auswirkt. Thomas Schäfer hat große Ziele und will den Hersteller unter dem Motto ‚Skoda Next Level 2030‘ in die Riege der fünf größten Automarken in Europa führen und rund 1,5 Millionen Autos pro Jahr verkaufen. Skoda will sich zudem wieder stärker auf günstige Einstiegsmodelle konzentrieren, nachdem man zuletzt mit dem Skoda Superb erfolgreiche Gehversuche in der Premiumklasse vollzogen hat.

Die Elektrifizierung der Skoda-Modelle spielt im neuen Unternehmensplan eine wichtige Rolle. Neben dem Enyaq soll in den nächsten Jahren auch der Oktavia, der rund ein Drittel aller verkauften Skoda-Modelle ausmacht, als elektrische Variante angeboten werden. Dennoch betont der Chef von Skoda Deutschland, Frank Jürgens, dass weiterhin auch Modelle mit Verbrennungs- und Hybridmotoren gebaut werden sollen. Ab 2025 sollen über die VW-Konzernplattform „Small BEV“ auch kleine Elektromodelle produziert werden können. Die auf dieser Technologie basierenden Stromer von Volkswagen sollen weniger als 25.000 Euro kosten. Man kann aber davon ausgehen, dass die „Small BEV“-basierten Modelle von Skoda noch günstiger sein werden.

Plug-in-Hybride sollen es Kunden ermöglichen, beide Antriebsvarianten auszuprobieren. Trotzdem erhofft sich Skoda bis 2030 einen Marktanteil von 50 – 70 Prozent im Bereich Elektroautos. Laut Skoda-Chef Jürgens will sich der Hersteller derzeit nicht mit dem Bau von Wasserstoff-Fahrzeugen beschäftigen: „Momentan ist die Antriebstechnik noch zu teuer und es gibt zu wenig Tankmöglichkeiten.“ Sollten die Kunden oder der Markt allerdings Interesse am Brennstoffzellenantrieb signalisieren, wird auch Skoda solche Fahrzeuge anbieten, erklärt Jürgens weiter.

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