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Jetzt doch: Aston Martin setzt auf Strom

Ab 2030 sollen 95 Prozent aller Autos des britischen Autoherstellers Aston Martin Hybridautos oder Elektrofahrzeuge sein. Verbrenner sollen dann nur noch für die Rennstrecke hergestellt werden.

Die britische Traditionsmarke soll mithilfe von Finanzierungen, unter anderem von Mercedes-Benz, neuausgerichtet werden und sich dabei vor allem auf Elektroautos fokussieren. Tobias Moers, Vorstandsvorsitzender von Aston Martin, will sogar, dass jedes vierte oder fünfte neue Auto ab 2024 mit einem Elektromotor ausgestattet ist. Und auch danach solle die Anzahl von Elektroautos weiter rasch zunehmen, meint Moers.

Ab 2030 bis auf wenige Ausnahmen nur noch Elektroautos von Aston Martin

Im Jahresbericht des Autoherstellers wird erläutert, dass ab 2030 nur noch 5 Prozent aller Autos von Aston Martin über einen Verbrennungsmotor verfügen sollen. Diese werden nur noch für Enthusiasten und die Rennstrecke hergestellt. Die meisten Autos sollen dann Elektroautos (50 Prozent) und Hybrid-Modelle (45 Prozent) sein.

Derzeit ist nur der Supersportwagen Valkyrie mit einem Hybridantrieb ausgestattet. Aston Martin zeigt sich dennoch ehrgeizig und will bis 2025 jedes seiner Autos wenigstens teilweise mit elektrischem Antrieb ausstatten.

Mercedes-Benz liefert den Briten die Technologie

Schon seit 2013 kooperiert Mercedes Benz mit Aston Martin und liefert neben Verbrennungsmotoren auch schon Teile von Elektroantrieben. 2020 vereinbarten die beiden Autohersteller den Technologieaustausch auf Elektroautos auszuweiten. So kann Aston Martin nun auch die Antriebsstränge der Hybrid- und Elektroautos nutzen und erhält außerdem Unterstützung bei der Herstellung von Elektroautos. Es wurde auch beschlossen, dass Mercedes-Benz die Anteile am Geschäft auf 20 Prozent erhöht, was bedeutet, dass Mercedes-Benz größeren Einfluss bei der Technik- und Managemententscheidungen hat.

Welche E-Autos darf man von Aston Martin erwarten?

Aston Martin soll bereits an einer voll elektrischen Variante des DBX arbeiten und die Sportwagen DB11 und Vantage sollen diesem Beispiel bald folgen. Die Markteinführung des Aston Martin Rapide, ein weiteres Modell mit Elektroantrieb, wurde kurzfristig verschoben. Auch bei der Marke Lagonda, deren Namensrechte im Besitz von Aston Martin sind, wurde die Umstellung auf elektrische Luxusautos vorerst gestoppt.

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