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Griechische Insel elektrisiert: VWs großes Modellprojekt

Für ein Modellprojekt haben Griechenlands Regierung und Volkswagen kürzlich die ersten Elektroautos zur Insel Astypalea gebracht. Auf dieser sollen fortan nur noch Elektroautos fahren. Das Projekt wurde von Kyriakos Mitsotakis, dem griechischen Premierminister und Volkswagen-Chef Herbert Diess auf den Weg gebracht.

Astypalea befindet sich im Süden der Ägäis und ist mit rund 100 Quadratkilometern ungefähr so groß wie Sylt. Rund 70.000 Touristen besuchen pro Jahr die Insel. Nun soll sie als Modellprojekt für die Umstellung zur E-Mobilität fungieren.

Bereits bei der Ankunft am Flughafen fallen die Ladesäulen für Elektroautos auf, die mit der Aufschrift ‚Smart & Sustainable Island‘ gekennzeichnet sind. Die Parkplätze davor sind exklusiv für Elektroautos ausgewiesen.

Der offizielle Startschuss für das Projekt fiel kürzlich mit der Übergabe eines elektrischen Polizeiautos durch VW-Chef Diess in Chora, dem größten Ort der Insel. Anwesend war auch der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis. Die Inselpolizei, sowie Hafenpolizei und Flughafenbehörde nutzen nun Elektroautos, wie den VW ID.4 und auch zwei elektrische Scooter der Marke Seat Mó.

Doch dies soll erst der Anfang sein. Privat- und Geschäftskunden können ab Ende Juni Elektroautos kaufen. Auch Car-Sharing- und Ride-Sharing-Angebote sollen zukünftig auf Elektroautos zurückgreifen und – so der Plan – auch das öffentliche Verkehrsnetz unterstützen.

„Astypalea ist ein Zukunftslabor für die Dekarbonisierung in Europa. Auf der Insel erforschen wir in Echtzeit, was die Menschen zum Umstieg auf die E-Mobilität bewegt und welche Anreize es für den Übergang zu einem nachhaltigen Lebensstil braucht. Astypalea kann zu einer Blaupause für schnelle Veränderungen werden, befördert durch die enge Zusammenarbeit von Regierungen und Unternehmen“, erläutert Volkswagen-Boss Herbert Diess in einer Pressemitteilung.

Aktuell werden die 1.300 Einwohner Astypaleas noch mit Strom versorgt, der von Dieselgeneratoren erzeugt wird. Doch auch das soll sich bald ändern. Die Generatoren erzeugen rund 5.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr. Die griechische Regierung will bis 2023 ein Solarfeld installieren, das 3 Megawatt liefern soll. Mit diesem könnten dann alle Elektrofahrzeuge und rund 60 Prozent der Insel mit Strom versorgt werden.

Weiterhin soll eine Pufferbatterie mit einer Kapazität von 7 Megawattstunden installiert werden, um die Energie zwischenspeichern und so das Stromnetz ausbalancieren zu können. Weiteres Ziel ist es, die erneuerbaren Energien bis 2026 soweit auszubauen, dass sie 80 Prozent des Strombedarfs der gesamten Insel decken. Somit sollen die CO2-Emissionen und auch die Energiekosten erheblich gesenkt werden. Konkret erhofft sich die griechische Regierung um 25 Prozent geringere Kosten.

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