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Der Hybridantrieb: Die verschiedenen Varianten im Überblick

Hybride-Antriebe bei PKWs gibt es deutlich länger als voll-elektrische. Doch Hybrid ist nicht gleich Hybrid. Je nach Hersteller und technischer Ausführung können Hybride ganz verschieden sein – auch steuerlich.

Grundsätzlich heißt Hybrid, dass im Fahrzeug einen Verbrenner-Motor und gleichzeitig ein E-Antrieb vorhanden ist. Das erste Hybrid-Fahrzeug, das in Großserie gebaut wurde, dürfte eigentlich jeder kennen. 1997 brachte Toyota den Prius auf dem Markt, der damals als Öko-Ikone galt und ein so „grünes“ Image hatte, dass sich auch Hollywood-Größen gerne mit ihm zeigten. Zwischen den aktuell als „Hybrid“ verkauften Hybrid-Autos gibt es aber große Unterschiede.

Serieller oder paralleler Hybridantrieb

Hybrid-Autos gibt es mit seriellem oder parallelem Antrieb, wobei der parallele Hybridantrieb den seriellen langsam am Markt ablöst. Beim seriellen Hybrid sind beide Motoren in Reihe geschaltet, es besteht also keine unmittelbare Verbindung zwischen Verbrennungsmotor und Antriebsachse. Stattdessen treibt der Verbrenner einen Generator an, der wiederum elektrische Energie für einen E-Antrieb als Fahrmotor bereitstellt. Der Antrieb kommt beim seriellen Hybriden also immer nur vom E-Motor.

Der Parallele-Hybrid funktioniert nicht in einer Reihenschaltung, sondern, wie der Name schon sagt, parallel. Statt das der Elektromotor hier als alleiniger Antrieb fungiert und der Verbrennungsmotor lediglich als Generator, wirken beim Parallelen Hybrid beide zusammen. Verbrenner und E-Motor unterstützen sich hier wechselseitig während der Fahrt, indem sie die jeweils optimale Antriebsform einsetzen.

Die unterschiedlichen Hybrid-Arten:

Mikro-Hybrid: Quasi jedes aktuelle Fahrzeug ist ein Mikro-Hybrid. Dafür muss lediglich eine elektrische Start-Stopp-Automatik verbaut sein. Mit nur einem vorhandenem Energieumwandler zählen diese Fahrzeuge aber nicht zu den richtigen Hybrid-Fahrzeugen.

Mild-Hybride, Voll-Hybrid und Plug-in-Hybrid – das unterscheidet die Hybrid-Varianten voneinander:

Alle diese Hybride sind mit zwei Energieumwandlern (Verbrenner und E-Motor) ausgestattet. Der Verbrennungsmotor wird beim Mild-Hybrid aber nur durch einen Elektromotor unterstützt. Voll-Hybrid-Autos fahren, genauso wie Plug-in Hybride, teilweise vollständig mit E-Antrieb.

Der Akku eines Voll-Hybrid kann genau wie der Mild-Hybrid nicht an einer Ladestation geladen werden, er wird ausschließlich während der Fahrt sowie der freigesetzten Energie beim Bremsen, aufgeladen. Der Plug-in Hybrid hingegen kann auch extern an einer Ladestation aufgeladen werden. Außerdem haben Plug-in Hybride einen deutlich größeren Akku als der Voll-Hybrid und auch eine höhere elektrische Reichweite. Diese liegt bei bis zu 70 Kilometern mit rein elektrischem Antrieb.

Der Kosten-Nutzen-Faktor:

Besonders der Plug-in-Hybrid hat finanzielle Vorteile gegenüber einem reinen Verbrenner. In Deutschland ist seit Anfang 2019 nur noch die Hälfte an Steuern für privat genutzte Firmenwagen fällig, wenn man sich für einen Plug-In-Hybriden entscheidet. Zusätzlich sind Plug-In-Hybride mit bis zu 6.750 Euro staatlicher Umwelt-Prämie förderbar.

Mit einem Mild- oder Voll-Hybriden können Sie ihren Kraftstoffverbrauch etwa um 20 Prozent senken. Dafür kosten die Fahrzeuge etwa 1.500 bis 2.000 Euro mehr als ein reiner Verbrenner des jeweiligen Typs. Bei einem Plug-in-Hybrid sind es durchschnittlich um die 5.000 Euro, wobei die Preise aktuell immer weiter fallen. Sind Sie meist in der Stadt unterwegs, lohnen sich die Mehrkosten, denn langfristig sparen Sie viel Kraftstoffkosten ein.

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