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E-Ladestation anmelden: Das sollten Sie wissen

Sie haben eine Wallbox bei sich installiert? Dann müssen Sie diese auch Ihrem Netzbetreiber melden. Warum das nötig ist und wie Sie am einfachsten vorgehen, zeigen wir in dem folgenden Artikel.

Muss ich meine Wallbox immer anmelden?

Die Ladestation wird gebraucht um E-Autos schnell zu laden, jedenfalls viel schneller als an einer haushaltsüblichen Steckdose. Besitzer von E-Fahrzeugen wollen ihre Autos natürlich möglichst schnell aufladen, dafür können Sie eine staatlich geförderte Wallbox am Standplatz den Stromers installieren. Diese Punkte sollten Sie auf jeden Fall beachten:

  • Es existiert hierzulande eine Anmeldepflicht für Ladestationen bis 11kW. Ab 11 kW müssen Wallboxen vom Netzversorger genehmigt werden. Geht die Leistung über 11 kW hinaus, müssen die Wallboxen sogar von Netzbetreiber ausdrücklich genehmigt werden.
  • Wurde der Antrag gestellt, muss sich der Netzbetreiber innerhalb von zwei Monaten zu dem Antrag äußern. Der lokale Netzbetreiber ist aber nicht automatisch auch der Stromanbieter. Wer für Sie zuständig ist, erfahren Sie über einen Blick auf die letzte Stromrechnung.
  • Mit einer Anmeldung hat der Netzbetreiber die Übersicht darüber, wie viele Ladestationen an einem Netz hängen. Das ermöglicht dem Betreiber ein entsprechendes Energie-Management und hilft Spannungsspitzen oder Unterspannung zu vermeiden.
  • Achten Sie bei der Anschaffung einer Wallbox möglichst auf einen genauen Stromzähler oder eine entsprechende App. Laden mehr als ein Stromer an der Box, ist sie sogar unumgänglich, um eine genaue Abrechnung zu ermöglichen.

Wie kann ich meine Wallbox am besten anmelden?

Sie spielen mit dem Gedanken sich eine Ladestation anzuschaffen, aber haben Angst vor allzu viel Bürokratie? Keine Angst, die Wallbox ist schnell und unkompliziert registriert, wenn Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Eine mit der Installation beauftragte Firma übernimmt in aller Regel auch die Anmeldung. Fragen Sie beim Ihren Fachmann nach, der kann Ihnen alles genau erklären. Nach dem Antrag wird dieser durch den Betreiber geprüft.
  • Nach der Genehmigung haben Sie ganze vier Monate Zeit, um die Wallbox installieren zu lassen. Entsprechende Fachbetriebe haben dieses Zeitfenster aber auch schon im Angebot berücksichtigt und sollten mit der pünktlichen Fertigstellung der Installation planen. Lassen Sie sich Angebote unterbreiten und bestehen Sie auf ein festes Datum, zu dem die Wallbox stehen oder besser hängen sollte.
  • Wird der Antrag abgelehnt, haben Sie die Möglichkeit nachzubessern. Der Betreiber muss Ihnen die Gründe der Ablehnung genau darlegen. Das ermöglicht Ihnen darauf mit einer entsprechenden Anpassung der Anlage zu reagieren. Die dadurch anfallenden Kosten müssen aber Sie tragen.
  • Je nach Gebiet und Anbieter kann die Anmeldung der Wallbox zwischen 500 und 2.000 Euro kosten. Finanzielle Unterstützung und unter Umständen auch eine staatliche Förderung können Sie durch einen Antrag bei der KfW-Bank oder auch über die einzelnen Bundesländer beziehen.

Auch viele Hersteller von Equipment für die E-Mobilität bieten günstig Wallboxen inklusive Installation an. Eine einfache Internet-Recherche fördert viele Angebote teils auch von Anbietern aus Ihrer Region zu Tage. Außerdem gibt es Stromanbieter und Netzbetreiber, die Wallboxen und deren Anmeldung mit verscheiden Boni fördern oder bezuschussen. Fragen Sie diesbezüglich direkt bei Ihrem entsprechenden Dienstleistern nach!

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