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Der VW ID.3 im Vergleich mit dem Teslas Model 3

Experten der Schweizer UBS Bank haben nun auch den VW ID.3 genauer untersucht. Gleiches taten sie in den letzten Jahren bereits mit dem Chevy Bolt und dem Model 3 von Tesla. Gemeinsam mit der P3 Group haben sie nun auch den VW ID.3 komplett zerlegt und geprüft. Die Wahl fiel deshalb auf den ID.3, weil er vom zweitgrößten Autohersteller der Welt hergestellt wird und weil VW momentan unter den traditionellen Herstellern die konsequenteste Elektro-Strategie verfolgt. Auch der Modulare Elektro-Baukasten (MEB), die als Basis für den ID.3 dienende Plattform von VW, hat bei der Auswahl eine wichtige Rolle gespielt.

Die Experten haben bei ihren Tests herausgefunden, dass die MEB-Plattform der Technologie von Tesla in nichts nachsteht. Neben konkurrenzfähigen Kosten überzeugt die neue Plattform vor allem mit Effizienz, Skalierbarkeit und sehr hoher Energiedichte.

Trotzdem hat Tesla gegenüber VW beim Thema Batterien immer noch einen Vorteil. Bei Tesla fallen aufgrund der fortschrittlichen Technologie und der hohen Innovationskraft mit einem verkauften E-Auto 1.300 US-Dollar (rund 1.100 Euro) weniger Kosten an. Es wird auch davon ausgegangen, dass VW in diesem Bereich in nächster Zeit nicht wirklich aufholen wird.

Auch die Software-Plattform und das Software-Ökosystem von VW hat gegenüber Teslas Technologie noch Aufholbedarf. Den Vergleich mit anderen Autoherstellern braucht die Software hingegen nicht zu scheuen.

Die Experten glauben, dass VW und andere Autohersteller bis 2025 bei Stromern die gleichen Produktionskosten und Gewinnmargen wie bei Autos mit Verbrennungsmotoren erzielen können. Das bedeutet, dass VW dann mit dem ID.3 genauso viel Gewinn erzielt wie mit dem Golf.

Die Batteriezellen von LG, die im ID.3 verbaut werden, gehören in Bezug auf die Kosten pro Kilowattstunde zu den besten drei Batteriezellen weltweit. Die Batteriezellen des ID.3 kosten 100 US-Dollar (rund 80 Euro) pro Kilowattstunde und müssen sich damit nur den Batteriezellen von Tesla und CATL geschlagen geben. Allerdings ist damit zu rechnen, dass Tesla diesen Kostenvorteil in den nächsten Jahren weiter ausbauen wird. Falls Tesla die im zurückliegenden Jahr vorgestellten 4680-Zellen in das Model Y einbaut, steigt der Kostenvorteil bis auf 2.000 US-Dollar pro Elektroauto.

Die Analysten von UBS und P3 haben weiterhin festgestellt, dass die Halbleiter, die im ID.3 verwendet werden, 566 US-Dollar (rund 470 Euro) kosten. Dies bekräftigt die Auffassung, dass sich der Halbleitergehalt in E-Autos bis 2030 verdoppeln wird.

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