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Audi zieht nach: Jetzt will Audi eigene Schnelllader für E-Autos

Genau wie Tesla will Audi nun auch eine eigene, globale Infrastruktur von Schnellladestationen erschaffen. Die Ingolstädter planen, Ladeparks für elektrische Audis in Großstädten zu eröffnen und nennen dazu auch schon konkrete Zahlen.

Um Audis Marktpräsenz in Bezug auf E-Mobilität noch weiter zu stärken, soll das derzeit ungenügende Ladenetzwerk ausgebaut werden. Dies bestätigte Audi-Chef Markus Duesmann gegenüber dem ‚Handelsblatt‘: „Wir wollen nicht, dass der Verkauf unserer Fahrzeuge am Mangel an Ladestationen scheitert. Wir prüfen, ob wir eine eigene Premium-Ladeinfrastruktur in großen Städten aufbauen.“

Den Anfang macht dabei Ionity, das gemeinsame Unternehmen von Audi, VW, Porsche, BMW, Daimler, Ford und Hyundai, das bereits etwa 300 Schnellladestationen an Raststätten und Tankstellen entlang deutscher Autobahnen aufgestellt hat. „Was noch fehlt, ist ein solches System in Städten“, erläutert Duesmann. „Der nächste Schritt wäre für uns, so ein Netz auch in Metropolen zu knüpfen.“

Audi will Supercharger’ in Städten

Bei Audi gedenkt man, etwa eine Milliarde Euro in 200 bis 300 Schnellladestationen zu investieren. Dem ‚Handelsblatt‘ zufolge könnte sich Porsche als Teil des Konzerns ebenfalls an dem exklusiven Netzwerk von Schnellladestationen beteiligen.

Derzeit prüft der VW-Konzern allerdings auch, ob es für Audi neben dem Aufbau einer eigenen Ladeinfrastruktur auch andere Optionen für die Schaffung von Ladepunkten in Großstädten gibt. Denkbar wäre zum Beispiel eine Kooperation mit Ionity oder anderen Partnern.

Bereits bis circa 2025 will Audi rund ein Drittel seiner Autos in Europa mit elektrischem Antrieb anbieten. Bis „irgendwann in die 30er-Jahre“ schätzt Duesmann den letzten Audi mit Verbrennungsmotor zu verkaufen. „Das werden die Kunden entscheiden“, fügt er noch hinzu. Anfang Februar wurde der elektrische Sportwagen e-tron GT vorgestellt. Er reiht sich neben bereits vorhandenen, elektrischen Audis wie dem e-tron, e-tron S, e-tron Sportback, e-tron S Sportback und dem ausschließlich in China angebotenem Q2 L e-tron ein.

Die nächsten Generationen von A4 und A6 sollen definitiv noch mit Verbrennungsmotor gebaut werden, sagte Duesmann. Seiner Meinung nach seien Hybridautos mit elektrischem Antrieb und Verbrennungsmotor nur eine Zwischenstufe. „Weil es aber bald sehr attraktive Elektroautos gibt, macht es Sinn, sich auf die reinen Batteriefahrzeuge zu konzentrieren“, erklärt er.

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