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7 E-Auto-Akkus im Vergleich: Der Sieger führt nur noch knapp

Die Überlegenheit von Tesla gegenüber anderen Elektroauto-Herstellern nimmt ab. Analysten der Schweizer Investmentbank UBS haben kürzlich die Batterien von renommierten Autoherstellern untersucht und festgestellt, dass das Feld enger zusammenrückt.

Dabei wurden Kosten und Leistung von sieben Batterien genauer betrachtet. Tesla liegt wie auch in vorausgegangenen Untersuchungen vorn. Aber der Abstand zu anderen Auto-Herstellern, wie VW, General Motors, Toyota und BMW ist nicht mehr so groß. Das liegt vor allem daran, dass Tesla genau wie viele andere Hersteller auf die gleichen Zulieferer (CATL, Panasonic, LG Chem) setzt.

Im Oktober äußerten sich die Experten der UBS zu ihren Untersuchungen im Wirtschaftsportal Business Insider wie folgt: „Während Tesla weiterhin insgesamt mit der besten Antriebstechnologie führt, ist der Kostenvorsprung bei den Batteriezellen inzwischen gering und wird in Zukunft von seinem neuen proprietären Zelldesign abhängen.“ Im letzten Jahr stellte Tesla im Rahmen des „Battery Day“ eine selbst hergestellte, neue Batteriezelle vor, die laut UBS wahrscheinlich noch kostengünstiger sein wird.

Ale eine Methode Tesla den ersten Platz streitig zu machen, könnte sich die „All-in-Strategie“ von VW erweisen. „Eine steile Kostensenkungskurve in Kombination mit einem sich ständig verbessernden regulatorischen Umfeld zugunsten von E-Fahrzeugen macht es für Automobilunternehmen notwendig, eine ‚All-in‘-Elektroauto-Strategie zu verfolgen, was bedeutet, dass reine CO2-Compliance-Strategien wahrscheinlich scheitern werden“, erklärten die USB-Experten.

Dennoch wird Tesla weiterhin die Spitzenposition halten, prognostizieren die Analysten bei ihrem Blick in die Zukunft: „Tesla wird wahrscheinlich noch einige Jahre lang die Kosten- und Technologie-Benchmark bleiben, und Volkswagen ist der schnellste Verfolger auf globaler Ebene. Seine 33 Milliarden Euro an zugesagten Elektroauto-Investitionen über einen Zeitraum von 5 Jahren sind immer noch unerreicht.“

Für VW soll mit der MEB-Plattform und den ersten beiden darauf basierenden Stromern, ID.3 und ID.4, eine ‚neue Ära‘ beginnen, die von VW-Chef Herbert Diess eingeläutet wurde. Allerdings wird sein Elektro-Kurs von einigen VW-Managern offen kritisiert, weshalb er auf gute Ergebnisse angewiesen ist, um sich seines Postens sicher sein zu können.

 

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