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In Batteriezellen-Produktion könnten 100.000 neue Jobs entstehen: Deutschland würde dabei eine zentrale Rolle spielen

Die meisten in Elektroautos verwendeten Akkus stammen bisher aus Asien. Das könnte sich aber bald ändern, sagt ein Brüsseler Klimaschutzverband voraus. Die Herstellung von Akkus soll in Europa zunehmen und gleichzeitig rund 100.000 Arbeitsplätze schaffen.

Die Experten vom Klimaschutzverband Transport & Environment (T&E) in Brüssel prognostizieren, dass Europa im Bereich der Akkuherstellung bald Erfolge erzielen wird und Deutschland könnte dabei eine zentrale Rolle spielen. Entsprechende Meldungen wurden im Rahmen einer Marktanalyse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlicht. T&E schließt rund 60 Umweltschutzverbände mit dem Schwerpunkt Verkehrspolitik in Europa unter einem Dach zusammen.

Obwohl Autohersteller in Europa aktuell stark auf die Akkus aus Asien angewiesen sind, könne sich das bald ändern. In Europa sind momentan 22 große Produktionsstätten für die Herstellung von Akkus geplant, einige befinden sich sogar schon im Bau. Laut den Experten könnte Europa damit bereits in diesem Jahr den Bedarf an Akkus auf dem heimischen Markt decken.

Bis 2030 könnten in diesem Sektor etwa 100.000 neue Arbeitsplätze entstehen, was einen Teil des Arbeitsplatzrückgangs abfedern würde, der aufgrund der voranschreitenden Umstellung auf Elektroantriebe aktuell festzustellen ist. Die Analyse sagt weiter voraus, dass auch in den kommenden noch viele Arbeitsplätze in der Automobilproduktion verloren gehen werden, weil Elektromotoren nicht so komplex sind wie andere Antriebsarten und aus weniger Einzelteilen bestehen.

Da viele der Akkufabriken in Deutschland entstehen sollen, könnte sich der Standort als Zentrum der Akkuproduktion in Europa entwickeln. Die Produktionskapazität von 49 Gigawattstunden, die aktuell für die Herstellung von Akkus zur Verfügung steht, könnte bis Mitte des Jahrzehnts auf 460 Gigawattstunden anwachsen, teilen die Experten von Transport & Environment mit. Die FAZ berichtet, dass man damit etwa acht Millionen E-Autos herstellen könnte, wobei die Hälfte davon in Deutschland produziert werden soll. Wenn diese Prognosen tatsächlich so eintreten, wäre Deutschland der Standort, an dem die meisten Akkus hergestellt werden.

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