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Renault startet Recycling-Projekt mit alten E-Auto-Akkus

Der Autohersteller Renault hat zwei Projekte begonnen, die sich die Verwertung von alten Elektroauto-Akkus zum Ziel gesetzt haben. Diese sollen dabei als praktische Speicher für die Energie von Solar- und Windkraftanlagen eingesetzt werden, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Bei geringer Nachfrage an Elektrizität werden die Batterien mit Energie aufgeladen, die dann bei hohem Bedarf wieder abgegeben wird. Diese Vorgehensweise stabilisiert das Stromnetz und ist umweltfreundlich.

Vor zwei Jahren schon startete Renault mit dem ersten Projekt „Advanced Battery Storage“ (dt. moderner Batteriespeicher). Dieses erstreckt sich auf drei Standorte in Frankreich und Deutschland, an denen die alten Batterien eine Gesamtkapazität von rund 60 MWh bereitstellen können, wodurch das Projekt einen der größten Batteriespeicher in Europa darstellt. In Douai, einer Stadt in Nordfrankreich, wurde das erste System mit 5 MWh Speicherkapazität bereits eingerichtet.

Mit „SmartHubs“ wurde nun ein neues Projekt in Südengland wurde ins Leben gerufen, wie Renault in einer Pressemitteilung erläutert: „Unser Ziel ist es, die Lücke zwischen Stromverbrauch und -produktion zu schließen, um den Anteil an erneuerbaren Energien zu erhöhen und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage an das Stromnetz durch verschiedene Energiequellen mit periodischen Produktionskapazitäten aufrechtzuerhalten.“ 1000 alte Akkus aus Renault-Fahrzeugen werden dazu in Energiespeicher umgewandelt und können 14,5 MWh an Strom speichern, womit einen Tag lang 1.695 Haushalte versorgt werden können.

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