EmilFrey.de zum Startbildschirm hinzufügen X

Kein Familienauto mehr: VW will aus dem Passat ein Luxus-E-Auto machen

Er ist ein Klassiker unter den Mittelklasse-Modellen von Volkswagen: Der Passat. Seit knapp 50 Jahren ist er auf dem Markt und wurde schon 30 Millionen Mal verkauft.  VW plant jetzt aus dem Passat ein E-Fahrzeug der Luxusklasse zu machen.

Nachdem es über ein Jahr lang bei VW intern Diskussionen gab, wie die Zukunft des jahrzehntelang erfolgreichen Passats aussehen kann, hat man sich jetzt entschieden. Herbst Diess, Vorstandsvorsitzender bei Volkswagen, betonte dabei die Wichtigkeit der Entscheidung. Der ähnlich große Arteon wird zunehmend beliebter und zudem hat Volkswagen Pläne, sein ID.-Vizzion-Konzept ab 2023 in Limousinen und Kombis einzubauen.

Der Passat wurde bisher im VW-Werk in Emden produziert, wo er ab 2022 gegen den Elektro ID.4 ausgetauscht wird. Dafür wird der neue Passat in der gleichen Fabrik wie der Skoda Superb produziert werden. Beide sollen sich die E-Architektur, Antriebsstränge und Plattform teilen.

Die aktuelle Variante des europäischen Passats basiert auf der MQB-Plattform, das Modell für den US-amerikanischen und chinesischen Markt nutzt die PQ46-Plattform, die seit 2005 mit dem Passat der sechsten Generation genutzt wird. In 3 Jahren sollen aber alle Modelle auf die MQB-Plattform aufgerüstet werden. Dieses Upgrade ermöglicht den Umbau von Mild- und Plug-in-Benzin- und Diesel-Hybriden sowie zu einem vollelektrischen Antrieb.

Das Design des neuen Passats, intern B9 genannt, ist fertig. Erste Informationen deuten an, dass der Schwerpunkt auf die Flexibilität des Innenraums gelegt wurde.

Cookie notice

Die Emil Frey Digital Services GmbH, Cannstatter Straße 46, 70190 Stuttgart, verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbungen anzupassen und zu messen und eine sichere Erfahrung zu bieten. Indem Sie die Schaltfläche "Alles zulassen und fortsetzen" betätigen, stimmen Sie zu, dass bei Emil Frey Daten über Cookies gesammelt werden.