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Diese Strategie macht Deutschland bis 2050 CO2-frei

Der von der Bundesregierung 2016 beschlossene Klimaschutzplan 2050, soll dabei helfen, die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. Bis 2050 soll Deutschland treibhausgasneutral sein. Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) orientiere man sich dabei „am Ziel des Pariser Abkommens, dass in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität erreicht werden soll.“ Bereits bis 2030 sollen über die Hälfte (55%) der schädlichen Emissionen im Vergleich zum Stand von 1990 beseitigt werden.

Die Studie “Klimaneutrales Deutschland“, welche gemeinsam von der Prognos AG und den Forschungseinrichtungen Öko-Institut e.V. und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde, soll die Pläne in die Realität umsetzen. Dem Direktor von Agora Energiewende, Patrick Graichen, sind die Pläne aber noch nicht durchdacht genug: „Zwar hat die Bundesregierung die Klimaneutralität beschlossen, aber sie hat keinen Plan dafür.“

Die Studie schlägt vor, anstelle von fossiler Energie erneuerbare Energiequellen zu nutzen. Laut einer Pressemitteilung von Agora Energiewende, müssten dazu dreimal mehr Solar- und Windanlagen gebaut werden, als bereits existieren.

Insbesondere die drei Bereiche Energiewirtschaft, Verkehr und Gebäude werden in der Studie näher betrachtet.

Energiewirtschaft

Bis 2030 sollen Solaranlagen 150 Gigawatt produzieren, was dreimal mehr ist als heute. Auch Windkraft- und Wasserstoffnutzung müssten stark zunehmen, damit Deutschland bis 2050 CO2-frei ist. Wasserstoffkraftwerke sollen als Reserve eingesetzt werden und dann eingreifen, wenn Wind- und Solaranlagen zu wenig Strom erzeugen. „Die Energiewirtschaft würde in diesem Szenario zur Hauptsäule des Klimaschutzes in den nächsten zehn Jahren. Sie alleine kann die jährlichen CO2-Emissionen um 207 Millionen Tonnen senken, was in etwa der Hälfte der nötigen Minderung von 420 Millionen Tonnen im Jahr 2030 entspricht“, wird in der Pressemeldung erläutert.

Verkehr

Rund 14 Millionen E-Autos sollen bereits bis 2030 auf deutschen Straßen fahren. Flugzeuge und Schiffe werden dann „strombasierte synthetische Kraftstoffe“ verwenden und auch der Güterverkehr wird elektrisch stattfinden. Christian Hochfeld, Geschäftsführer der Agora Verkehrswende, meint: „Im Verkehrssektor ist der Ausstieg aus dem Öl eingeläutet. Im Pkw-Markt werden sich batterieelektrische Fahrzeuge durchsetzen und Verbrenner bis spätestens 2035 europaweit verdrängen [...].“ Die öffentlichen Verkehrsmittel, das Fahrrad und die Fortbewegung zu Fuß sollen dabei mehr in den Fokus rücken.

Gebäude

In den nächsten zehn Jahren soll in rund sechs Millionen Gebäuden mit Wärmepumpe geheizt werden. „Denn eine Wärmepumpe verbraucht mindestens fünfmal weniger Strom als nötig ist, um die gleiche Wärmeenergie aus elektrisch hergestelltem synthetischem Erdgas zu gewinnen“, wird in der Pressemeldung erläutert. Der Wärmepunkte könnte bei der Erreichung der für 2050 gesteckten Klimaziele also durchaus eine zentrale Rolle zukommen.

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