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Bundesnetzagentur will dem Tarifchaos an Ladesäulen ein Ende setzen

Wer seinen Stromer an einer öffentlichen Ladesäule günstig aufladen möchte, muss vorher die Tarife vergleichen. Das kostet Zeit. Gegebenenfalls muss auch eine längere Anfahrt zu einer günstigeren Ladestation in Kauf genommen werden. Diesem Tarifchaos will die Bundesnetzagentur jetzt aber ein Ende setzen.

Dem Magazin Spiegel liegt ein entsprechendes Papier der Bundesnetzagentur vor. Demnach sollen Ladesäulenbetreiber dazu verpflichtet werden, an ihren Ladestationen auch die Tarife anderer Stromversorger anzubieten. Als Ausgleich dafür sollen die Wettbewerber den regionalen Stromversorgern ein angemessenes Entgelt zahlen müssen.

Ziel ist es, den Fahrern von Elektroautos zukünftig an öffentlichen Ladesäulen die Auswahl aus verschiedenen Tarifen zu ermöglichen – und somit den Wettbewerb zu verbessern und die Kostenstruktur transparenter machen. Unverschämt hohe Preisspannen zwischen verschiedenen Anbietern, wie sie aktuell durchaus zu beobachten sind, sollen dann der Vergangenheit angehören. Beispielsweise hatte der Schnellladesäulen-Betreiber IONITY Anfang des Jahres seine Preise von heute auf morgen vervielfacht, ohne dass es dafür einen ersichtlichen Grund gegeben hätte.

Die Bundesnetzagentur hat festgestellt, dass Fahrer von E-Autos bis zu sechs unterschiedliche Lade-Apps nutzen, um einen günstigen Preis zu finden. Je nach Provider und gewähltem Zahlungsmittel variieren die Ladestrompreise an einer einzigen Ladesäule um mehr als 100 Prozent.

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