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Audi verspricht ein "hocheffizientes Elektroauto"

Projekt Artemis soll der Garant für ein hocheffizientes Elektroauto sein und ist eine klare Kampfansage des neuen Audi-Vorstands Markus Duesmann an Tesla-CEO Elon Musk. In der griechischen Mythologie zählt Artemis zu den bedeutsamsten Göttern und ist - treffender könnte es kaum sein - als die Göttin der Jagd bekannt.

Projekt Artemis - Audi bläst zur Jagd auf Konkurrent Tesla

Markus Duesmann hat mit dem Projekt Artemis die Jagd auf Elektroauto-Pionier Tesla eröffnet. Allerdings wird sich Audi dabei mächtig ins Zeug legen müssen, denn die Ingolstädter haben sich bis 2018 Zeit gelassen, ehe sie Ihr erstes Elektroauto, den Audi e-tron, ins Rennen brachten. Tesla hingegen ist bereits seit 2008 im Geschäft und inzwischen unumstritten einer der weltweiten Marktführer in Sachen Elektroauto.

Wenn auch vergleichsweise spät, der Audi e-tron kommt sehr gut an. Das erste vollelektrische Auto von Audi überzeugt mühelos in nahezu allen Disziplinen.

Die größte "Schwachstelle" des e-tron, die Reichweite von lediglich rund 400 Kilometern, ist einer der wesentlichen Punkte, die Audi bei den kommenden Elektroautos der Luxusklasse ausmerzen will. Denn bei Artemis geht es, wie Duesmann auf der Hauptversammlung des Unternehmens betonte, um die "Zukunft der Luxusklasse und der Premiumpositionierung von Audi".

Dem Artemis-Team wird dabei die nicht unerhebliche Aufgabe zuteil, "eine Blaupause für die künftige, agile Entwicklung" der Elektroautos von Audi zu entwerfen. Dazu gehört unter anderem auch die Konstruktion eines völlig neuen Bordnetzes, von dem anschließend viele Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns profitieren soll.

VW-Konzern - gebündelte Kräfte für ein hocheffizientes Elektroauto der Luxusklasse

Auf das angekündigte "hocheffizientes Elektroauto" werden die Fans jedoch noch ein wenig warten müssen. Vermutlich wird das neue Super-E-Auto von Audi erst 2024 auf den Markt kommen. Duesmann hat allerdings allen Ungeduldigen vorab ein kleines Bonbon versprochen: Bereits im kommenden Jahr will Audi eine erste "Vision" des Elektroautos der nächsten Generation vorstellen.

Um den Konkurrenten Tesla zur Strecke zu bringen oder zumindest in die Schranken zu weisen, will der Volkswagen-Konzern alle vorhandenen Kräfte vereinen. So soll in der nächsten Generation der Elektro-Fahrzeuge auch erstmals das Betriebssystem VW.OS zum Einsatz kommen. An dem neuen Betriebssystem arbeitet die eigens gegründete Car.Software-Organisation der Audi-Mutter Volkswagen bereits seit Juli dieses Jahres. Wie Finanzvorstand Arno Antlitz betonte: "Wir nutzen gemeinsame Plattformen und bündeln die Softwareentwicklung in der Car.Software-Organisation. Die Entwicklung des autonomen Fahrens wird in Zusammenarbeit mit Ford im Rahmen der Argo AI fortgeführt".

Das Gleiche gilt für die enge Kooperation der Konzernschwestern Audi und Porsche bei der Produktion von besonders luxuriösen und leistungsfähigen Elektroautos. Laut Duesmann ist die gemeinsame "Premium Plattform Electric" inzwischen gut gewachsen. Wobei das Projekt Artemis nicht nur parallel zu der "Premium Plattform Electric" besteht, sondern darüber hinaus noch deutlich weiter gehen soll. Und nicht nur das, Duesmann ließ es sich nicht nehmen, stolz "eine mittelgroße Revolution" anzukündigen:  Mithilfe von Artemis sollen die Baureihen nämlich künftig nicht mehr nur "nach dem Blechkleid" und der Länge der Modelle sortiert werden, sondern auch nach dem Stand der Bordnetze.

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